Lebensmittel

Zucchini

Name: Zucchini

Herkunft: ganz Griechenland, Türkei, Zypern, Nordafrika, Spanien, Italien und Frankreich. Der sonnige Mittelmeerraum.

Saison: typisches Sommergemüse (Juli – Oktober)

Geschmack: roh leicht nussig, gekocht sehr neutral, lassen sich gut mit allem kombinieren

Mineralstoffe: Kalium, Natrium und Calcium

Spurenelemente: Eisen, Jod und Selen

Nährstoffe: Kohlenhydrate, Eiweiße

Vitamine: Vitamin A, C und E

Gesundheitsfördernd: aktivieren den Zellstoffwechsel, gut für Diäten, stärken der Muskeln und das Immunsystem, entgiften den Darm

Kombinierbar mit: lecker in Eintöpfen, passt zu fast jedem Gemüse

Wie zu verzehren?: roh, gebacken, gegrillt, gebraten und als Suppe

Herkunft und Eigenart der Zucchini

Die Zucchini stammt aus der Familie der Kürbisgewächse. Sogar der Name weist daraufhin. „Zucchini“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet in etwa „Kürbislein“. Zu circa 90 % besteht sie aus Wasser. Das macht sie natürlich sehr kalorienarm. Weshalb sie sich gut für Diäten eignet. Außerdem enthält sie eine Menge an Vitamin C und Kalium. Vitamin C ist wasserlöslich und hervorragend für unser Immunsystem. Kalium hingegen wirkt regulierend auf die körpereigenen Säuren und Basen. Durch Antioxidantien in der Schale der Zucchini und die geringe Anzahl an Kohlenhydraten bleibt unser Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht. So bleibt ein langanhaltendes Sättigungsgefühl bestehen.

Natürliches Heilmittel?

In einer Studie der Universität Kreta haben Wissenschaftler entdeckt, dass 40 Gramm Zucchini täglich einen wirksamen Schutz gegen allergisches Asthma bilden. Genau wie Tomaten, Auberginen, Gurken und grüne Bohnen. Weitere Studien fanden heraus, dass die Antioxidantien in der Zucchini (vor allem Carotinoide) sich positiv auf Krebs- und Herzerkrankungen auswirken. Diese wirken nämlich entzündungshemmend und schmerzlindernd. Zwei weitere Antioxidantien – Lutein und Zeaxanthin – haben einen positiven Effekt auf unsere Sehkraft. Somit könnte man das grüne Gemüse tatsächlich ein natürliches Heilmittel nennen. Selbstverständlich ersetzt es keine medizinische Behandlung. Für eine tägliche Dosis an gesunden und natürlichen Nährstoffen ist es allerdings bestens geeignet.

Wie sollte man Zucchini aufbewahren?

Zucchini sollten nicht mit Tomaten, Äpfeln und anderen Obstsorten gelagert werden. Denn diese sondern Ethylen ab, welches das Kürbisgewächs schneller verderben lässt. Wenn sie in den nächsten Tagen verspeist wird, kann man sie auch bei Zimmertemperatur lagern. Ansonsten sollte man sie in das Gemüsefach des Kühlschranks packen. Dort hält sie sich in der Regel eine Woche lang. Aufgrund ihres hohen Wassergehalts sollte man sie eher nicht einfrieren. Wer einen Keller hat, fährt am besten damit, die Zucchini dort zu lagern. Denn sie liebt es dunkel und feucht bei 10 – 15° Celsius.

Quellen:

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin, Newsletter April 2008
https://www.lebensmittellexikon.de/z0000060.php
https://eatsmarter.de/ernaehrung/wie-gesund-ist/zucchini-kalorien-und-naehrwerte
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3705341/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20931075/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3942711/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19276533/

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